Am Freitag, dem 27.02.2026 hatte die Klasse 8a, der Mittelschule Goldbach eine Führung zum Thema „Juden in Aschaffenburg “. Die Klasse besichtigte den Wolfsthalplatz dort stand nämlich die Synagoge, die in der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 niedergebrannt wurde. Dieser Platz wurde als Gedenkstätte erbaut daneben ist das Gebäude des Rabbiners und ein Museum jüdischer Geschichte und Kultur.
Anschließend wurden uns die goldenen aussehenden Pflastersteine die sogenannten „Stolpersteine“ gezeigt und auf diesen Steinen stehen die Namen der Juden die in Aschaffenburg lebten. Es waren ca. 900. Otto Wolfsthal und seine Frau Maria und noch weitere Verwandte nahmen sich vor der Deportation ins KZ das Leben. Die überwiegende Zahl von Juden die in Aschaffenburg lebten, wurden allerdings in ein KZ deportiert und getötet.
Anschließend ging die Klasse zur „Stiftskirche“ und in die Altstadt von Aschaffenburg dort sahen wir Grabsteine, die jüdische Symbole zeigten. Direkt danach liefen wir am Stadttheater vorbei zur Muttergottespfarrkirche. Dort hat die Klasse 8 a erfahren, dass das Kirchendach im 2. Weltkrieg eingestürzt war und nach dem Wiederaufbau von dem Künstler Hermann Kaspar neu bemalt wurde. Allerdings gab es damals ein paar Streitigkeiten, denn er malte auch in der Zeit des Nazis die Propagandaplakate für „Adolf Hitler“.
Zum Schluss sind sie Richtung Johannesburger Schloss gelaufen. Zwischendrin mit kurzem Halt, bei dem Frau Hundhausen das Aschaffenburger Stadtmodell in Form einer Metalplatte zeigte.
Beim Schloss gab es eine kleine Diskussion, ob das Schloss, welches am Ende des 2. Weltkrieges von Bomben zerstört wurde, als Andenken so hätte bleiben sollen, wie es im Frühjahr 1945 aussah.



